Monster Energy Yamaha Factory MXGP und MX2 bereit für den Einsatz in Südafrika

Nach einer 18-jährigen Pause kehrt die MXGP für den 11. Lauf der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft nach Afrika zurück, und die Teams von Monster Energy Yamaha Factory MXGP und MX2 sind bestens auf diese Herausforderung vorbereitet. Die Veranstaltung findet auf der Strecke „Terra Topia MX“ am nordwestlichen Stadtrand von Johannesburg statt; damit ist dieser Kurs der vierte Austragungsort eines Grand Prix in der Geschichte des Landes. Es ist erst das sechste Mal, dass die Rennserie in Südafrika gastiert – eine Tradition, die 1985 mit dem Sieg von Yamaha-Pilot Jacky Vimond in Corobrik begann, gefolgt von Rennen in Sun City und zuletzt 2008 in Nelspruit.

Für alle am Startgatter stehenden Fahrer ist dieses Wochenende eine Premiere: Sie bestreiten erstmals ein Rennen auf Grand-Prix-Niveau in Afrika. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der großen Höhe: Auf 1.800 Metern ist der Sauerstoffgehalt der Luft gering – ein Faktor, der die Motorleistung mindert und die körperliche Ausdauer der Athleten an ihre absoluten Grenzen bringt.

Während die Teams und Fahrer von der Hitze Italiens und Portugals in das kühlere Klima von Johannesburg (Südafrika) mit Temperaturen um die 15 Grad wechseln, liegt der Fokus nun darauf, sich auf diese völlig neue Umgebung einzustellen.

Auch wenn die Höhenlage für alle Beteiligten eine Unbekannte darstellt, haben sich Teams und Fahrer im vergangenen Monat durch gezielte Testfahrten intensiv vorbereitet, um für die dünne Luft in Johannesburg bestmöglich gerüstet zu sein.

Tim Gajser

  1. Platz in der MXGP-Weltmeisterschaftswertung, 371 Punkte
    „Es geht nach Südafrika – eine neue Strecke, ein neuer Austragungsort, einfach alles neu. Ich habe schon einige Bilder der Strecke gesehen und sie sieht wirklich gut aus. Da sie in großer Höhe liegt, wird sich das auf die Motorradleistung auswirken, aber wir haben Tests durchgeführt, um uns optimal auf diese Bedingungen vorzubereiten. Wir reisen am Mittwoch ab; es war also eine kurze Woche mit nur einem kurzen Zwischenstopp zu Hause nach dem Rennen in Portugal. Die Wettervorhersage meldet für dort etwa 15 Grad – es ist also ziemlich kühl, ganz anders als bei den Rennen, die wir zuletzt gefahren sind. Das Ziel ist wie immer dasselbe: Ich möchte einfach Spaß beim Fahren meines Motocross-Bikes haben und das genießen, was ich liebe. Ich weiß, wozu ich fähig bin, daher steht der Spaß an erster Stelle.“

Maxime Renaux

  1. Platz in der MXGP-Weltmeisterschaftswertung, 334 Punkte
    „An diesem Wochenende erwartet uns eine neue Strecke an einem neuen Ort, und ich freue mich schon sehr darauf. Auf Videos und Bildern sieht die Strecke toll aus; sie wirkt ziemlich groß und hat weite Sprünge – ich glaube also, dass es viel Spaß machen wird, dort zu fahren. Da die Strecke in großer Höhe liegt, haben wir am Motorrad gearbeitet, um bestmöglich vorbereitet zu sein; jetzt müssen wir abwarten, wie es im Rennen läuft. Rennen in der Höhe sind auch körperlich anstrengender, und da ich noch nie in einer solchen Höhe gefahren bin, weiß ich nicht genau, was mich erwartet. Ich habe noch etwas mit meiner Gesundheit zu kämpfen, tue aber alles, um mich zu erholen und am Wochenende so stark wie möglich zu sein. Ich hoffe auf ein gutes Wochenende mit soliden Ergebnissen – es wäre toll, wieder auf dem Podium zu stehen.“

Janis Reisulis

  1. Platz in der MX2-Weltmeisterschaftswertung, 355 Punkte
    „Die Reise auf einen neuen Kontinent ist immer eine interessante Erfahrung. Ich habe schon einen Blick auf die Strecke geworfen und sie sieht gut aus; der Boden ähnelt dem einiger Strecken in Lettland, also sollte es passen. Bei mir zu Hause gibt es keine Möglichkeit, sich auf eine solche Höhe vorzubereiten, aber ich bin sicher, dass das Team alles im Griff hat, und auch mein Körper ist bereit dafür. Der Plan ist, am Mittwoch anzureisen und so ausgeruht wie möglich zu bleiben. Herjan kennt sich mit solchen Dingen bestens aus, daher mache ich mir keine Sorgen darüber, wie ich mich am Wochenende fühlen werde. Das Ziel ist es, ruhig zu bleiben, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu finden und natürlich diese abenteuerliche Reise zu genießen.“

Karlis Reisulis

  1. Platz in der MX2-Weltmeisterschaftswertung, 273 Punkte
    „Die Strecke sieht gut aus, und da ich noch nie in Afrika war, wird es sicher eine schöne Erfahrung. Es gibt eigentlich keine Möglichkeit, sich auf eine solche Höhe vorzubereiten, und ich habe gerade meine einzige MX-Trainingseinheit für dieses Wochenende absolviert, bevor es am Mittwoch losgeht. Was die Erwartungen angeht: Mein Ziel ist es, kein Ziel zu haben.“

Bilder: Yamaha