Mit der TXP-20 richtet sich Triumph an Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 7 bis 10 Jahren. Die Maschine ist für unbeschwertes Fahren im Gelände und für erste Schritte im Junior-Trials-Wettbewerb gedacht. Sie soll kein Spielzeug sein, sondern ein Nachwuchs-Bike mit nachvollziehbarer Technik und kindgerechter Ergonomie.

Mehr Leistung, mehr Drehmoment und eine überarbeitete Geometrie sollen junge Fahrer auf Trails und an Hindernissen nicht so schnell an Grenzen stoßen. Die elektrische Antriebstechnik steht dabei im Vordergrund.
Wenn Kontrolle wichtiger ist als pure Leistung
Fein dosierbar statt nervös
Im Mittelpunkt steht ein bürstenloser 1.600-Watt-Motor mit 50 Volt. Die Leistungsentfaltung ist auf kontrolliertes Fahren abgestimmt. Eine abgestimmte Gasannahme soll Leistung und Ansprechverhalten in Balance halten. Vier Fahrermodi ermöglichen eine Anpassung zwischen Trials- und Trail-Konfiguration. Eine dreistufige Elternkontrolle erlaubt es, Leistung von 25 bis 100 Prozent zu regeln sowie Ansprechverhalten und Höchstgeschwindigkeit anzupassen. Je nach Einstellung sind bis zu 19 mph möglich.

Das stärkste Detail steckt im Hintergrund
Die Active Performance Stabilisation (APS) soll die Leistungsabgabe möglichst konstant halten, auch wenn die Batteriespannung im Verlauf einer Fahrt sinkt. Damit soll vermieden werden, dass das Motorrad in der zweiten Hälfte des Tages spürbar anders reagiert.

Gebaut für Gelände, Lernkurve und neue Sicherheit
Elektronik mit echtem Nutzwert
Ein FOC-Controller mit encoderbasiertem Motor-Management steuert das Drehmoment abhängig von Gasgriff und Geschwindigkeit. Der Aluminium-Controller ist nach IP67 geschützt und besitzt außenliegende Kühlrippen. Auch Batterie, Controller und Verkabelung sind durchgängig nach IP67 ausgelegt.


Sicherheit, die nicht bevormundet
Ein magnetischer Sicherheits-Lanyard kappt die Motorleistung sofort, wenn sich der Fahrer vom Motorrad trennt. Hinzu kommen PIN-geschützte Eltern-Einstellungen und ein zweistufiges Startverfahren, das unbeabsichtigtes Einschalten verhindern soll.

Zwischen Trial und Trail erstaunlich wandelbar
Ein Motorrad, zwei Charaktere
Die TXP-20 lässt sich ohne Werkzeug in weniger als einer Minute zwischen stehender Trials- und sitzender Trail-Konfiguration verändern, indem Sitzbank und vorderer Kotflügel montiert oder entfernt werden. Alle Kontaktpunkte sind auf Fahrer im mittleren Kindesalter abgestimmt. Griffe, Hebel und Bedienelemente wurden passend skaliert. Die reduzierte Cockpit-Gestaltung vermeidet unnötige Ablenkung.


Leicht, kompakt und trotzdem erwachsen gedacht
Der Stahlrahmen bringt Robustheit und Agilität zusammen. Mit einem Radstand von 1.085 mm und 255 mm Bodenfreiheit liegt das Gewicht bei 42,2 kg in der Xplore-Version und bei 40,7 kg in der Trials-Ausführung. Die Sitzhöhen betragen 525 mm in der Trials-Version und 700 mm in der Xplore-Konfiguration. Gebremst wird vorn wie hinten mit 180-mm-Hydraulikscheiben samt Zweikolben-Sätteln und kurz ausgelegten Hebeln.
Ein ernst gemeinter Einstieg in die Offroad-Welt
Optisch trägt die TXP-20 das Triumph-typische Performance-Gelb mit schwarzen und graphitfarbenen Akzenten. Die Linie orientiert sich an der großen Offroad-Familie der Marke. Das Motorrad gehört zu einer vier Modelle umfassenden TXP-Familie. Bestellt wird es über ausgewählte Händler per Reservierung. Zum Marktstart wurde ein Preis von 3.195 Pfund genannt.
Bilder: Hersteller
FAQ
Für welche Kinder eignet sich die Triumph TXP-20 am besten?
Die TXP-20 ist für Kinder ausgelegt, die sich gezielt im Gelände weiterentwickeln möchten. Durch die anpassbare Leistung und die wandelbare Bauweise spricht sie sowohl Einsteiger als auch Fahrer mit ersten Offroad-Erfahrungen an. Besonders sinnvoll ist das Modell für Familien, die ein Motorrad suchen, das mit den Fähigkeiten des Kindes mitwachsen kann.
Was unterscheidet die TXP-20 von vielen anderen Kinder-Offroad-Bikes?
Die TXP-20 wirkt wie ein ernsthaft entwickeltes Nachwuchs-Motorrad. Besonders auffällig sind die fein abgestimmte Leistungsentfaltung, die Active Performance Stabilisation und die Möglichkeit, das Bike schnell zwischen Trial- und Trail-Nutzung umzubauen. Hinzu kommen IP67-geschützte Komponenten und hydraulische Scheibenbremsen.
Warum ist ein elektrisches Offroad-Motorrad für Kinder überhaupt sinnvoll?
Ein elektrisches Offroad-Motorrad bietet eine gleichmäßigere und leichter kontrollierbare Leistungsabgabe als viele Verbrennermodelle. Dadurch können sich junge Fahrer stärker auf Linie, Balance, Bremspunkt und Hindernisse konzentrieren. Für Eltern ist es möglich, Leistung, Reaktion und Geschwindigkeit gezielt zu begrenzen.


