Die Denago MX3 Dirt Bike zielt auf Fahrer, die zwischen klassischem Pitbike und vollwertiger Motocross-Maschine pendeln. Das Konzept kombiniert einen mittelgroßen Rahmen mit einem 140-cm³-Viertaktmotor. Das Bike fühlt sich auf Motocross-Strecken ebenso zuhause wie auf anspruchsvollen Enduro-Trails.

Mittlerer Rahmen, großer Anspruch
Die MX3 basiert auf demselben Chassis wie die kleinere MX2. Der Unterschied liegt im Zylinder: Statt 125 cm³ arbeitet hier ein 140-cm³-OHC-Viertakter, luft- und ölgekühlt mit Zusatz-Ölkühler. Mit einer Sitzhöhe von rund 89 cm und einem Radstand von etwa 127 cm bewegt sich die MX3 zwischen vollwertigen Crossern und kompakteren Bikes.
Fokus Fahrwerk: verstellbare Komponenten in dieser Klasse
Vorn arbeitet eine upside-down Gabel mit einstellbarer Dämpfung, hinten ein Zentralfederbein mit verstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung. Viele Konkurrenten bieten hier nur einfache Komponenten.

Feintuning für Strecke und Trail
Die Verstellmöglichkeiten erlauben eine Anpassung an unterschiedliche Bedingungen. Mit einer Bodenfreiheit von etwa 37 cm bietet das Fahrwerk Reserven für gröberes Gelände. Die Bereifung mit 70/100-17 vorn und 90/100-14 hinten unterstreicht den Hybridcharakter. Die MX3 bleibt wendig und vermittelt auch weniger erfahrenen Fahrern schnell Vertrauen.
140-cm³-OHC-Motor: das Herzstück der Denago MX3
Der Motor ist mit einem manuellen Vierganggetriebe und Kettenantrieb gekoppelt. Die manuelle Kupplung ermöglicht gezieltes Dosieren der Leistung. Gebremst wird über hydraulische Scheibenbremsen an beiden Rädern.

Manuelle Kupplung für echtes MX-Feeling
Die Konfiguration kommt ambitionierten Einsteigern und fortgeschrittenen Hobbyfahrern entgegen, die ein leicht beherrschbares, aber leistungsstarkes Motorrad suchen.
Details, die den Unterschied machen
CNC-gefräste Aluminiumkomponenten, ein klappbarer Schalthebel sowie klapp- und einstellbare Handhebel für Bremse und Kupplung gehören zur Ausstattung. Optisch stehen kräftige Farbvarianten wie Rot, Orange, Blau, Lime und Gelb zur Wahl. Die Maße von etwa 1,83 m Länge, 0,76 m Breite und 1,17 m Höhe richten sich an jugendliche und erwachsene Fahrer. Mit einem Gewicht von rund 74 kg bleibt die MX3 handhabbar. Der 4,5-l-Tank reicht für Trainingseinheiten und ausgedehnte Runden.

Einstieg in den Offroadsport mit Reserven nach oben
Die MX3 steht oberhalb der Automatik-Variante MX, der halbautomatischen MX1 und der 125er MX2. Sitzhöhe und Bodenfreiheit orientieren sich an größeren Crossern, während Radstand und Ergonomie an pitbike-ähnliche Wendigkeit erinnern. Die Maschine ist EPA- und CARB-konform.

Die Denago MX3 Dirt Bike wird zu einem Preis von 1.299 US-Dollar angeboten.
Bilder: Hersteller
FAQ
1) Für wen ist die Denago MX3 besonders geeignet – und wo liegt der Unterschied zu Pitbike oder “großem” Crosser?
Die MX3 passt zu Einsteigern mit Ambitionen und Hobbyfahrern, die ein sportliches Offroad-Bike ohne die Masse einer 250er/450er suchen. Die hohe Sitzhöhe wirkt wie eine echte Motocross-Maschine, der kürzere Radstand bleibt jedoch wendiger.
2) Was bringen die verstellbaren Fahrwerkskomponenten in der Praxis – und wie sollte man sie grob abstimmen?
Die Verstellbarkeit ermöglicht eine Anpassung an Strecke und Untergrund. Für Motocross-Strecken mit Sprüngen hilft eine straffere Dämpfung. Für Enduro-Trails mit Wurzeln und wechselndem Grip ist ein weicheres Setup oft besser.
3) Wie “sportlich” ist der 140-cm³-Motor im Alltag – und was bedeutet die manuelle Kupplung für Lernkurve und Kontrolle?
Der Motor ist auf aktives Fahren mit vielen Lastwechseln und höheren Drehzahlen ausgelegt. Die manuelle Kupplung bringt den Umgang mit Leistung näher an echtes MX-Feeling heran.


