Die Yamaha XS675 Redstripe Custom Bike basiert auf einer Yamaha XS650 Heritage Special von 1982. Der Parallel-Twin wurde über mehrere Jahre hinweg schrittweise umgebaut. Ursprünglich entstand die Maschine 2010 für den Fotografen Adam Ewing in einer Garage in den Vororten von Richmond, Virginia, mit Greg Ownby als Mitstreiter. Nachdem Ewing das Motorrad gegen ein anderes Bike eingetauscht hatte, wurde es später wieder verkauft. Der Schauspieler und das Model Nic Huffman aus Los Angeles erwarb es und ließ es mit weiteren Erkenntnissen aus den folgenden Jahren überarbeiten.

Eine alte XS, die mehr kann als Nostalgie
Die XS675 Redstripe nutzt die Yamaha XS650 nicht nur als optische Vorlage. Die Maschine wirkt dadurch direkter als viele reine Retro-Umbauten.
Wenn klassische Substanz auf Supermoto-Haltung trifft
Vorn kommt eine modifizierte und tiefergelegte Gabel der Suzuki RMZ250 aus 2004 zum Einsatz. Zusammen mit den 17-Zoll-Supermoto-Rädern von Warp 9 und Shinko-705-Reifen in 130/70-17 vorn wie hinten verändert sich die Geometrie deutlich. Die vordere Bremse der RMZ250 unterstützt diesen direkteren Auftritt. Das Ergebnis ist ein Street-Tracker mit Offroad-Komponenten im Vorderbau, ohne dass es sich um ein klassisches Scrambler- oder Flat-Track-Konzept handelt.

Der stärkste Reiz liegt im zweiten Leben
Die Redstripe wurde nicht in einem Zug fertiggestellt. Die zweite Überarbeitung nach mehreren Jahren brachte neue Komponenten und eine veränderte Haltung. Auch frühere technische Details wie das Ladesystem gehören zur Entwicklungsgeschichte. Solche Punkte zeigen, dass zwischen erster Idee und endgültigem Zustand mehrere Arbeitsphasen lagen.

Ein Heck mit Haltung und echter Handschrift
Die zweisitzige Bank mit integriertem, gegliedertem Höcker wurde von Roy Baird aus Richmond individuell aufgepolstert. Im Zusammenspiel mit den 17-Zoll-Rädern ergibt sich eine kompakte, aber nutzbare Linie. Die Shorai-Lithium-Ionen-Batterie und die Edelstahl-Downpipes samt Schalldämpfern ergänzen das Bild ohne unnötigen Ballast.

Warum diese XS675 Redstripe hängen bleibt
Die Yamaha XS650 lässt sich vielseitig umbauen. Die Heritage Special von 1982 liefert dafür eine späte Serienbasis. Aus ihr entstand hier kein nostalgischer Chopper, sondern ein Motorrad mit aggressiverer Straßenpräsenz, das den mechanischen Kern der XS650 beibehält.

Mehr als ein Umbau für die Vitrine
Die Redstripe verbindet mehrere Umbauphasen mit einer ungewöhnlichen Mischung aus klassischer Twin-Technik und Supermoto-Elementen. Nic Huffman schätzt sie als Teil dieser Entwicklungsgeschichte.

Ein Preis wird in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Bilder: Hersteller
FAQ
Was macht die XS675 Redstripe einzigartig im Vergleich zu anderen Custom-Bikes?
Die Redstripe entstand in mehreren Phasen und verbindet die Basis der XS650 mit modernen Fahrwerksteilen. Dadurch wirkt sie weder wie ein reines Showbike noch wie ein unverändertes Oldtimer-Motorrad.
Warum passt die Yamaha XS650 so gut als Basis für einen solchen Umbau?
Die XS650 ist technisch einfach und robust. Ihre Plattform lässt sich ohne Bruch mit dem Original um neue Komponenten erweitern, wie hier durch die RMZ250-Gabel und die Supermoto-Räder geschehen.
Ist die XS675 Redstripe eher ein Designobjekt oder ein Motorrad zum Fahren?
Die verwendeten Teile wie die modifizierte Gabel, die Bremse der RMZ250 und die funktionalen Komponenten deuten auf ein Bike, das bewegt werden soll. Gleichzeitig bleibt die eigenständige Linie erhalten.


