Traditioneller 125er-Racer mit modernem Update
Die TM MX 125 ES 2T Modelljahr 2026 hat in der Szene einen besonderen Status. Der 125er-Zweitakter mit Elektrostarter wird von TM Racing als Meilenstein in der Firmenhistorie betrachtet, da er die Marke im Motocross-Bereich geprägt hat. Wer ein klassisches 125-cm³-Racebike sucht, das den Zweitakt-Charakter bewahrt und technisch auf dem neuesten Stand ist, findet hier eine passende Option.

Der 124,8‑cm³‑Motor ist wahlweise mit Keihin‑Vergaser (ES 2T) oder als Einspritzversion (ES FI 2T) erhältlich. Abgasklappe (E.C.V.S.) und eMoticom‑Steuerung gehören zur Serienausstattung. Das spricht Fahrer an, die einen leichten, drehfreudigen Crosser mit klarer Rückmeldung suchen. Die Version mit Keihin‑Vergaser passt zum puristischen Charakter.
Zweitakt-Motor mit moderner Elektronik
Der kompakte Einzylinder hat 54,0 mm Bohrung und 54,5 mm Hub, was 124,8 cm³ ergibt und dem klassischen 125er-Reglement entspricht. TM kombiniert die mechanische Einfachheit mit moderner Elektronik: Die eMoticom-Steuereinheit regelt die Zündung, und die elektronisch betätigte Abgasklappe E.C.V.S. sorgt für eine feinere Leistungsabgabe.

Der 38-mm-Keihin-PWK-Vergaser sorgt für präzise Gasannahme und einfache Abstimmung. Der Motor läuft sauber von unten, dreht bei Bedarf hoch und bietet den typischen Punch eines sportlichen 125ers. Mit der abgestimmten Steuerung reagiert er spontan und verzeiht Fahrfehler etwas besser, ohne an Aggressivität zu verlieren.
Elektrischer Starter: Komfort im harten Offroad-Alltag
Eine Besonderheit ist der rein elektrische Start ohne Kickstarter. Im Training oder Rennen ist das praktisch: Nach einem Sturz oder Abwürgen reicht ein Knopfdruck, um den Motor zu starten. Das hilft besonders jüngeren oder leichteren Fahrern.
Der Motor ist mit einer Mehrscheiben-Nasskupplung im Ölbad und einem eng abgestuften Sechsgang-Getriebe gekoppelt. Das Layout eignet sich für ambitionierten Motocross: dosierbare Kupplung und enge Gangstufung halten den Motor im optimalen Drehzahlfenster. Auf verwinkelten Strecken lässt sich so zwischen Zug und Drehfreude wählen.
Aluminium-Deltabox-Rahmen und hochwertige Federelemente
Der Aluminium-Deltabox-Rahmen kombiniert Strangpress- und Schmiedeteile für Steifigkeit und Feedback bei niedrigem Gewicht. Mit 90 kg Trockengewicht (ohne Kraftstoff) ist das Bike leicht und handlich.

Vorne arbeitet eine 48-mm-Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 310 mm Federweg, hinten ein TM Racing Monoshock mit 300 mm. Die Kombination ist für schnelle Kurswechsel und ruppige Sektionen ausgelegt. Mit 63 Grad Lenkkopfwinkel bietet sie Spurtreue und Agilität.
Bremsen, Räder und Ergonomie für den Rennbetrieb
Vorne bremst eine 270-mm-Scheibe mit Brembo-Komponenten, hinten eine 240-mm-Scheibe mit Nissin. Das sorgt für kräftige Verzögerung und gute Dosierbarkeit.
Reifengrößen sind 80/100-21 vorn und 100/90-19 hinten, mit RK 520 MXU Kette für den Krafttransfer. Die Sitzhöhe von 99 cm und 36 cm Bodenfreiheit richten sich an erfahrene Offroad-Fahrer.
Tankvolumen und Alltagstauglichkeit im Offroad-Einsatz
Der 9,0-l-Tank ist für kurze, intensive Motocross-Sessions ausgelegt. Optional gibt es einen 12,0-l-Tank für längere Einsätze, wie Training auf Naturstrecken.
Fahrer, die das direkte Ansprechverhalten eines 125er-Zweitakters schätzen, erhalten hier eine moderne Variante mit neuem Motor, elektronischer Abgasklappe, E-Start, hochwertigem Fahrwerk und leichtem Rahmen – fokussiert auf Leistung, Agilität und Kontrolle.
Bilder: Hersteller
FAQ
1) Für wen lohnt sich die TM MX 125 ES 2T 2026 – und wo liegen ihre Grenzen?
Sie eignet sich für sportliche Fahrer, die einen leichten 125er-Zweitakter wollen, wie Jugendliche im Rennumfeld oder ambitionierte Hobbypiloten. Grenzen gibt es bei Bedarf nach maximaler Traktion oder viel Drehmoment: Der 125er erfordert saubere Technik und hohe Drehzahlen, weniger für entspanntes Trailfahren.
2) Was bringt die Kombination aus Vergaser, eMoticom-Steuerung und elektronischer Abgasklappe im Fahrbetrieb?
Der Vergaser ermöglicht direkte Gasannahme und einfache Abstimmung. Die Steuerung und Abgasklappe machen die Leistung kontrollierter, sauberer von unten und gezielter oben. Das hilft auf rutschigem Boden und verzeiht Fehler eher als bei älteren Modellen.
3) Ist der reine Elektrostart im Motocross ein Vorteil – oder ein Risiko?
Er bietet Komfort und Zeitersparnis nach Stürzen oder Abwürgen, besonders für leichtere Fahrer. Nachteil ist die Abhängigkeit von Batterie und Elektronik – ohne Backup-Kickstarter. Regelmäßige Pflege ist ratsam.


