Cheetah E-XE800 Elektro-Enduro-Motorrad in Seitenansicht auf weißem Hintergrund
Die Cheetah E-XE800 überzeugt mit geringem Gewicht und kraftvollem Elektromotor für den Offroad-Einsatz. (Foto: arcticleopard.eu)

Arctic Leopard Cheetah E-XE800: Elektro-Enduro für lange, harte Tage

Leicht, kräftig und geländetauglich

Die Cheetah E-XE800 richtet sich an Fahrer, die zwischen schweren Elektro-Bikes und leistungsstarken Zweitaktern wählen mussten. Mit 105 kg Gewicht liegt sie im Bereich moderner 2-Takt-Crosser und bietet den typischen Punch eines E-Motors. 27 kW Leistung und 800 Nm Raddrehmoment sorgen für ausreichend Kraft aus Kurven oder auf Steigungen.

Heckansicht der Cheetah E-XE800 Elektro-Enduro mit breitem Stollenreifen und Lenker
Heckansicht der elektrischen Enduro Cheetah E-XE800 mit grobstolligem Hinterreifen (Foto: arcticleopard.eu)

Die Maße betragen 2170 × 825 × 1320 mm, mit einem Radstand von 1480 mm und einer Sitzhöhe von 920 mm. Das positioniert sie in der Kategorie sportlicher Enduro- und Motocross-Bikes. Als niedrigere Variante der E-XE880 eignet sie sich für kleinere Fahrer, ohne Offroad-Fähigkeiten zu verlieren. Die Bodenfreiheit von 320 mm meistert Wurzeln, Felsen und Spurrillen.

Fahrwerk und Ergonomie für Enduro-Marathons

Das Fahrwerk umfasst eine 48-mm-Gabel mit vollem Einstellbereich und 270 mm Federweg vorne. Hinten gibt es ein einstellbares Federbein mit gleichem Federweg. Die weichere Abstimmung verbessert Traktion auf losem Untergrund, Komfort auf langen Strecken und Kontrolle über Kanten.

Das niedrige Gewicht und das weiche Fahrwerk machen das Bike geeignet für stundenlange Fahrten. In technischen Passagen hilft die Abstimmung bei der Handhabung. Die Geometrie und Sitzhöhe bieten Bewegungsfreiheit im Stehen, auch für mittelgroße Fahrer.

Reichweite und die Rolle der Fahrmodi

Die angegebene Reichweite beträgt 165 km bei 35 km/h. Für eine 90-V-Batterie mit 58 Ah ist das im Offroad-Bereich solide. Enduristen haben mehr Spielraum für Touren, bevor aufgeladen werden muss. Das 2000-W-Ladegerät nutzt eine 220-V-Steckdose.

Nahaufnahme des Ladeanschlusses der Cheetah E-XE800 Enduro-Elektromotorrads
Der Ladeanschluss der Cheetah E-XE800 im Detail – wichtig für schnelle Ladezeiten im Offroad-Einsatz (Foto: arcticleopard.eu)

Die Fahrmodi Enduro, MX, Trial, Rally und Novice sind in Leistung, Drehmoment und Kennlinien weiter anpassbar; die Rekuperation ist separat einstellbar. Im Trial-Modus ist die Dosierung fein, im MX-Modus die Beschleunigung aggressiv. Der Rally-Modus passt zu längeren, schnellen Etappen.

Rekuperation als taktisches Werkzeug im Gelände

Die einstellbare Rekuperation wirkt wie eine Motorbremse in Abfahrten und speichert Energie. In leichten Trails sorgt geringe Rekuperation für Agilität. Auf Touren mit Höhenmetern hilft sie, Energie zurückzugewinnen. Kombiniert mit den Modi unterstützt sie verschiedene Fahrstile. Für Einsteiger kann die Leistung auf 5 kW begrenzt werden.

Bremsen, Antrieb und Offroad-Komponenten

Das Bremssystem von J.Juan kombiniert mit Rekuperation ermöglicht präzise Verzögerung. Der Kettenantrieb hat eine 13:49-Übersetzung und RK-Kette, passend zum E-Motor. Reifen in 80/100-21 vorn und 120/100-18 hinten erlauben verschiedene Profile für Sand oder Felsen.

Vorderrad einer Cheetah E-XE800 mit Scheibenbremse und grobstolligem Reifen
Das Bild zeigt das Vorderrad und die Scheibenbremse der Cheetah E-XE800 mit Offroad-Reifen. (Foto: arcticleopard.eu)

Zielgruppe: Vom Einsteiger bis zum Extrem-Enduristen

Die Leistungsbegrenzung auf 5 kW macht sie zugänglich für Neueinsteiger, die schrittweise auf 27 kW und 800 Nm steigern können. Erfahrene Fahrer schätzen das geringe Gewicht, weiche Fahrwerk und die Reichweite für anspruchsvolle Runden, ohne Wartung wie bei Verbrennungsmotoren.

FAQ

1) Für wen eignet sich die Cheetah E-XE800 – und was bringt die 5-kW-Begrenzung?

Sie richtet sich an Einsteiger bis Profis. Die Begrenzung macht das Verhalten berechenbar, hilft bei der Gewöhnung an Gelände. Fortgeschrittene nutzen die volle Leistung für dynamische Fahrten.

2) Wie realistisch sind 165 km Reichweite, und wie plant man Touren?

Der Wert gilt bei konstanter Geschwindigkeit; im Gelände sinkt er durch Anstiege und Stopps. Plane mit Reserve, wähle Modi bewusst und berücksichtige Lademöglichkeiten.

3) Was bringen Fahrmodi und Rekuperation?

Modi passen Leistung und Verhalten an: Trial für Präzision, MX für Aggressivität. Rekuperation stabilisiert Abfahrten und spart Energie. Wähle Modus zuerst, passe Reku ans Gelände an.

Bilder: Hersteller