Einsteiger- und Trainingsbike mit viel Substanz
Der Apollo AM Thunder richtet sich an Erwachsene und Jugendliche, die ein leichtes Dirtbike für Fahrtraining, erste Offroad-Erfahrungen oder gelegentliche Runden suchen – ohne von zu viel Leistung und Gewicht überfordert zu werden. Das Bike gibt es in zwei Motorvarianten, 70 cm³ und 110 cm³, und deckt damit verschiedene Fahrer und Einsatzbereiche ab. Die Kernidee: maximale Kontrolle bei moderaten Geschwindigkeiten, kombiniert mit robuster Technik, die Fehlbedienungen im Training verzeiht.

Die Basis bildet ein stabiler Stahl-Doppelschleifenrahmen, wie bei seriösen Offroad-Maschinen üblich. Mit einem Gewicht von rund 55 kg (70er-Version) oder 62 kg (110er-Version) lässt sich das Bike leicht handhaben und eignet sich für schmale Pfade, Trainingsstrecken oder private Übungsflächen. Besonders für Umsteiger von Straßenmotorrädern oder Neueinsteiger ist das niedrige Gewicht ein Sicherheitsplus.
Zwei Motorvarianten: vom Anfänger bis zum ambitionierten Lerner
Im Mittelpunkt steht ein luftgekühlter Viertakt-Einzylinder, wahlweise mit 70 cm³ oder 110 cm³. Die 70er-Version leistet etwa 3,5 kW (4,5 PS) bei 8.000 U/min und 4,5 Nm Drehmoment. Das reicht für 55 bis 60 km/h und eignet sich gut, um auf lockerem Untergrund Kurventechniken, Stehposition und Bremsübungen zu trainieren, ohne unkontrolliertes Durchdrehen.

Die 110er-Variante bietet 5,6 kW (7,5 PS) bei 7.500 U/min und 8,5 Nm bei 5.000 U/min, was für bis zu 65 km/h sorgt. Für leichtere Erwachsene oder geübte Jugendliche reicht das für kleine Sprünge, Steigungen und technische Passagen, ohne den trainingsorientierten Charakter zu verlieren.
Automatik oder Halbautomat: passende Technik für jedes Niveau
Die 70er-Version hat ein vollautomatisches System: Gas geben, fahren, bremsen – ideal für Einsteiger, die sich auf Blickführung, Haltung und Linienwahl konzentrieren wollen. Das macht sie geeignet für Fahrschulen oder Kurse.

Die 110er-Version verwendet ein halbautomatisches Viergang-Getriebe ohne manuelle Kupplung. Es vermittelt ein echtes Motorrad-Gefühl, reduziert aber Komplexität im Offroad-Einsatz. Das hilft beim Übergang zu größeren Bikes und eignet sich für ambitionierte Hobbyfahrer.
Startsysteme, die zum Einsatzzweck passen
Die 70er-Variante hat einen elektrischen Starter und CDI-Zündung mit Schlüssel, was bei Stop-and-Go-Übungen praktisch ist und vor unbefugtem Gebrauch schützt.
Die 110er-Version setzt auf einen Kickstarter, optional mit E-Starter, und ebenfalls CDI-Zündung mit Schlüssel. Das ist nützlich, wenn das Bike nicht täglich genutzt wird.
Der anpassbare Rahmen mit niedriger Sitzhöhe
Der verstellbare Rahmen erlaubt eine anpassbare Sitzhöhe: 620–630 mm bei der 70er-Version, 695 mm bei der 110er. Die Bodenfreiheit beträgt 177 mm (70 cm³) oder 205 mm (110 cm³), der Radstand 935 mm oder 1.130 mm. Das Konzept zielt auf Jugendliche und kleinere Erwachsene ab.

Der verstellbare Aufbau ermöglicht Anpassungen für verschiedene Fahrer, etwa in Familien oder Gruppen. Eine niedrige Einstellung erleichtert den Einstieg, eine höhere bietet mehr Freiheit in der Stehposition und reduziert Sturzangst.
Fahrwerk und Bremsen: mehr als Einsteigerstandard
Das Fahrwerk umfasst eine Upside-down-Gabel vorn und einen hydraulischen Dämpfer hinten, beide nicht einstellbar. Die Kombination mit dem leichten Stahlrahmen verzeiht ruppige Behandlung im Gelände.
Die Bremsen bestehen aus einer 200-mm-Scheibe vorn mit Doppelkolben und einer 190-mm-Scheibe hinten mit Einkolbensattel. Das reicht für dosierbare Verzögerung auf rutschigem Untergrund, besonders in Trainingssituationen.
Räder, Reifen und Alltagstauglichkeit im Offroad-Einsatz
Die 70er-Version hat 2,50×10-Zoll-Räder für Wendigkeit in engen Sektionen. Die 110er-Version verwendet 60/100–14 vorn und 80/100–12 hinten für mehr Stabilität bei Tempo und grobem Gelände.
Tankvolumen: 2,5 l (70er) oder 3,2 l (110er). Das zulässige Fahrergewicht beträgt 50 kg (70 cm³) oder 65 kg (110 cm³). Das Bike bietet Robustheit und Handhabbarkeit für Lernende und Offroad-Neulinge.
Bilder: Hersteller
FAQ
1) Welche Version passt besser zu mir: 70 cm³ oder 110 cm³?
Die Wahl hängt von Lernziel, Gewicht und Erfahrung ab. Die 70-cm³-Variante eignet sich für Neueinsteiger, die sich auf Balance und Technik konzentrieren wollen. Die 110-cm³-Variante ist für solche mit Grundkenntnissen, die mehr Leistung für Steigungen und Passagen brauchen.
2) Was ist der praktische Unterschied zwischen Automatik (70) und Halbautomatik (110)?
Die 70er-Version ist vollautomatisch, reduziert Fehlerquellen für Anfänger. Die 110er-Version hat ein halbautomatisches Getriebe ohne Kupplung, lehrt Gangwahl und bereitet auf größere Bikes vor.
3) Ist der verstellbare Rahmen wirklich ein Vorteil – oder nur ein „nice to have“?
Er verbessert Sicherheit und Lernfortschritt durch anpassbare Sitzhöhe, reduziert Sturzangst und erlaubt Nutzung für verschiedene Fahrergrößen.


