Apollo AM Thunder 140 Offroad-Motorrad Seitenansicht, 140 ccm, rote Verkleidung, MX Räder
Das Offroad-Pitbike Apollo AM Thunder 140 mit 140-ccm-Viertaktmotor im Profil (Foto: apollovehicle.com)

Apollo AM Thunder 140: Wilder Gelände-Spaß zum kleinen Kurs

Kompakte Offroad-Waffe für Jugendliche und Einsteiger

Die Apollo AM Thunder 140 zielt auf Fahrer, die sich abseits der Straße austoben wollen, ohne in die Preisklasse großer Motocross- oder Enduro-Modelle vorzustoßen. Der chinesische Hersteller Apollo Motorcycles hat sich mit bezahlbaren Pitbikes und Einsteiger-Offroadern einen Namen gemacht – die AM Thunder 140 passt in dieses Konzept. Sie richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und erwachsene Einsteiger, die ein robustes Gerät für Waldwege, Wiesen und private Offroad-Areale suchen.

Apollo AM Thunder 140 Pitbike mit 17/14-Zoll-Bereifung, Doppelträger-Stahlrahmen und 140-ccm-Viertaktmotor, Ansicht von hinten schräg.
Blick auf die Apollo AM Thunder 140 – ein kompakter Offroader für Einsteiger und Jugendliche. (Foto: apollovehicle.com)

Mit einer Sitzhöhe von rund 0,84 m und einem Leergewicht von etwa 80 kg bleibt die Maschine handlich genug für weniger erfahrene Fahrer. Die Radkombination mit 17-Zoll-Vorderrad (70/100-17) und 14-Zoll-Hinterrad (90/100-14) bietet mehr Stabilität und Bodenfreiheit als typische Pitbikes mit kleineren Rädern. Damit schließt die AM Thunder 140 eine Lücke zwischen Kinder-Pitbike und vollwertiger Enduro.

140-ccm-Viertakter: genug Druck für steile Auffahrten

Herzstück ist ein luftgekühlter 140-ccm-Viertakt-Einzylinder von YX. Mit einer Bohrung von 56 mm und einem Hub von 57 mm ist der Motor langhubig ausgelegt, was dem Drehmoment im unteren und mittleren Bereich zugutekommt. Er liefert bis zu 11 PS bei 8000 U/min und 10,2 Nm bei 7500 U/min. Für ein Pitbike dieser Klasse sind das solide Werte, die auf engen Offroad-Passagen für Vortrieb sorgen.

Die Apollo AM Thunder 140, ein kompakter Offroad-Motorrad mit 17/14-Zoll-Bereifung, steht auf weißem Hintergrund.
Die Apollo AM Thunder 140 überzeugt als preiswertes Einsteiger-Offroad-Bike für Jugendliche und Erwachsene. (Foto: apollovehicle.com)

Im Zusammenspiel mit dem geringen Gewicht ergeben sich Leistungsreserven für steile Auffahrten oder sandige Passagen. Der Motor wird über einen PE22-Vergaser versorgt – eine einfache Lösung, die sich leicht warten lässt. Die Verdichtung von 9,8:1 ist moderat und hält den thermischen Stress im Gelände im Rahmen.

Vier Gänge, Kickstart und klassische Offroad-Technik

Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles 4-Gang-Getriebe mit Schaltschema N-1-2-3-4. Diese Auslegung ist Offroad-Fahrern vertraut und erleichtert Umsteiger von größeren Modellen. Die Gangabstufung ist kurz gehalten für enge Abschnitte. Das Hinterrad wird per Kette angetrieben.

Gestartet wird per Kickstarter, was Gewicht spart und die Komplexität reduziert – nützlich fernab von Werkstätten. Die CDI-Zündung sorgt für zuverlässigen Zündfunken auch bei Nässe und Vibrationen.

Fahrwerk und Rahmen: Einfach, aber robust ausgelegt

Der Rahmen ist ein Doppelträger-Stahlrahmen, der auf Robustheit ausgelegt ist. Für Einsteiger und Hobbyfahrer ist das sinnvoll, da Stürze im Gelände häufig vorkommen.

Das Fahrwerk verwendet SYD-Federelemente ohne Verstellmöglichkeiten: vorn eine 770 mm lange Gabel, hinten ein 351 mm langes Federbein. Das erfüllt im Hobby-Bereich seinen Zweck und bietet ein gutmütiges Setup. Mit einer Bodenfreiheit von etwa 0,33 m bewältigt es Wurzeln und Spurrillen, ohne ständig aufzusetzen.

Bremsen und Ergonomie im Offroad-Alltag

Gebremst wird mit hydraulischen Scheibenbremsen vorn und hinten. Für diese Leistungsklasse ist das eine zeitgemäße Konfiguration, die auf rutschigem Untergrund dosierbar ist.

Die Sitzhöhe von 0,84 m eignet sich für jugendliche Fahrer und kleinere Erwachsene. Mit einem Radstand von 1,22 m ergibt sich ein wendiges Fahrverhalten, das auf engen Trails Vorteile bietet.

Das spannendste Detail: das 17/14-Zoll-Radsetup

Das 17-Zoll-Vorderrad bietet Laufruhe über Unebenheiten und Stabilität bei Tempo. Das 14-Zoll-Hinterrad hält das Handling pitbike-typisch verspielt.

In der Praxis bedeutet das mehr Reserven im Gelände als bei kleineren Pitbikes, ohne den kompakten Charakter zu verlieren. Zusammen mit dem 140-ccm-Motor entsteht ein Einstieg in den Offroad-Bereich für jüngere oder leichte Fahrer.

Bilder: Hersteller

FAQ

1) Für wen ist die Apollo AM Thunder 140 am besten geeignet – und wo fährt man sie sinnvoll?
Die AM Thunder 140 ist für Jugendliche ab 16 Jahren und erwachsene Einsteiger gedacht, die ein bezahlbares Offroad-Bike suchen. Sie eignet sich für Wald- und Feldwege, Wiesen oder private Areale, wo Wendigkeit wichtiger ist als Höchstgeschwindigkeit.

2) Reicht der 140-ccm-Viertakter wirklich fürs Gelände oder ist das nur “Pitbike-Spielzeug”?
Für Hobby-Einsatz liefert der 140-ccm-Motor genug Leistung für steilere Auffahrten und sandige Abschnitte, dank niedrigem Gewicht und guter Durchzugsstärke. Der Vergaser ist wartungsfreundlich.

3) Was bringt das 17/14-Zoll-Radsetup im Vergleich zu klassischen kleinen Pitbikes?
Es bietet mehr Laufruhe vorn und Stabilität, bleibt aber handlich. Das gibt Reserven im Gelände, ohne die Größe einer vollwertigen Enduro zu erreichen.