Wenn ein Boxer das Gelände neu entdeckt

Seitenansicht des SWT-SPORTS EnduroBoxer Nr. 150, einem modifizierten BMW R 80 G/S Motorrad mit lila Tank und Geländebereifung vor einem SWT-SPORTS Anhänger.
Individuell umgebauter EnduroBoxer Nr. 150 von SWT-SPORTS mit verstärktem Rahmen und offroad-orientierter Ausstattung. (Foto: swt-sports.de)

Der SWT-SPORTS Enduro Boxer Nr. 150 basiert auf einer BMW R 80 G/S aus den 80ern. Der Rahmen der klassischen BMW R 80 G/S wurde gestrahlt, gerichtet und an neuralgischen Stellen mit Knotenblechen verstärkt. Ziel des Umbaus war es, die klassische G/S in Richtung Geländeeinsatz weiterzuentwickeln. Das Motorrad wirkt dadurch schlanker und zielgerichteter als die Ausgangsbasis.

Im Kern bleibt der Charakter der alten G/S erhalten. Die Baureihe stand schon immer für den Übergang zwischen Straße, Reise und losem Untergrund. Der EnduroBoxer Nr. 150 führt diesen Gedanken konsequent fort.

Ein alter Boxer-Rahmen mit neuer Aufgabe

Die Basis bildet eine BMW R 80 G/S aus den 80ern. Ihr Rahmen wurde gestrahlt, gerichtet und an neuralgischen Punkten mit Knotenblechen verstärkt. Die Schwinge wurde um 10 cm verlängert. Zuvor war ein Alu-Klotz verbaut, den SWT-SPORTS bei seinen Umbauten nicht zulässt. Diese Änderung beeinflusst das Fahrverhalten spürbar: Sie kann mehr Ruhe ins Heck bringen und die Traktion auf losem Untergrund verbessern.

SWT-SPORTS EnduroBoxer Nr. 150, eine umgebaute BMW R 80 G/S mit KTM-Anbauteilen und optimiertem Rahmen, steht auf losem Untergrund.
Die individuell umgebaute BMW R 80 G/S EnduroBoxer Nr. 150 von SWT-SPORTS auf Schottergelände. (Foto: swt-sports.de)

Fahrwerk mit klarer Offroad-Botschaft

Hinten kommt eine Kombination aus der originalen Bremstrommel der R 80 G/S oder ST mit einem 18-Zoll-Felgenring von Excel zum Einsatz. Vorn ist eine Talon-Radnabe mit einem Excel-21-Zoll-Felgenring verbaut. An der Front arbeitet eine konventionelle 50-mm-Gabel von Marzocchi, gehalten von einer gefrästen Gabelbrücke von Getter.

SWT-SPORTS EnduroBoxer Nr. 150, eine modifizierte BMW R 80 G/S, abgestellt auf einem Holzbalkensteg vor einem Offroad-Gelände mit Anhänger und Zelt im Hintergrund.
Der SWT-SPORTS EnduroBoxer Nr. 150 auf einem Holzsteg in einer Offroad-Umgebung. (Foto: swt-sports.de)

Die KTM-Linie macht den Boxer leichter

Optisch prägen Kunststoffteile von KTM den Auftritt. Die Lichtmaske wurde für eine EXC aus dem Jahr 2000 entworfen, der leichte Vorderradfender stammt aus dem Baujahr 2003. Am Heck ist ein KTM-LC4-Fender verbaut. Diese Teile verleihen dem Motorrad eine schlankere Silhouette.

Motor, Auspuff und der typische Boxer-Charme

Am Motor und Getriebe wurden viele Arbeiten von WÜDO Wüstenhöfer in Dortmund durchgeführt. Die Auspuffanlage besteht aus G/S-ST-Krümmern, einem Powerpipe-Mittelschalldämpfer und einem Gletter-Endschalldämpfer.

Das Rolling Chassis wurde von SWT-SPORTS zusammengesetzt, der Kunde wollte das Bike anfangs selbst komplettieren. Später übernahm SWT-SPORTS die Elektrik und die Vollendung des Aufbaus. TÜV, Leistungsprüfung und technischer Check wurden durchgeführt. Ein Preis für das fertige Motorrad wird nicht genannt.

Bilder: Hersteller

FAQ

1. Für wen ist der SWT-SPORTS EnduroBoxer Nr. 150 interessant?

Das Motorrad richtet sich an Fahrer, die klassische Boxer-Technik mit Geländeeinsatz verbinden möchten. Es ist auf praktische Nutzung beim Endurowandern ausgelegt.

2. Warum ist die verlängerte Schwinge wichtig?

Die um 10 cm verlängerte Schwinge ersetzt den zuvor verbauten Alu-Klotz. Sie kann mehr Ruhe ins Heck bringen und die Traktion auf losem Untergrund verbessern.

3. Was unterscheidet diesen Umbau von vielen anderen Custom-Bikes?

Der Fokus liegt auf technischer Funktion für den Geländeeinsatz. Dazu gehören der verstärkte Rahmen, das angepasste Fahrwerk und die gewählten Radgrößen.