Husqvarna EE 1.16: Perfekter Einstieg ins Offroad-Feeling

Elektrisches Kinder-Balance-Bike Husqvarna EE 1.16 in weißer Lackierung, seitlich fotografiert vor weißem Hintergrund
Die elektrische Balance-Bike-Lösung Husqvarna EE 1.16 für Kinder von 4 bis 8 Jahren vereint leicht beherrschbares Fahrverhalten mit Motorrad-Ergonomie. (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Elektrische Balance-Bike-Technik für die nächste Generation

Kind fährt auf einer Husqvarna EE 1.16 Balance-Bike über einen Hügel im Offroad-Gelände
Junger Nachwuchsfahrer mit seiner elektrischen Husqvarna EE 1.16 im Gelände (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Wer Kinder früh an das Thema Motorrad heranführen möchte, steht oft vor der Frage: Wie gelingt der Spagat zwischen Spaß und Sicherheit? Die Husqvarna EE 1.16 zielt genau auf diese Lücke. Sie ist als elektrische Balance-Bike-Lösung für Kinder zwischen etwa 4 und 8 Jahren ausgelegt und kombiniert ein leicht beherrschbares Fahrverhalten mit echtem Motorrad-Feeling. Herzstück ist ein einfach zu bedienender Gasdrehgriff, der sich bewusst an den Erwachsenenmodellen orientiert und den Nachwuchs spielerisch mit der Funktionsweise eines Motorrads vertraut macht. Die Fahrleistungen sind so abgestimmt, dass sie Kinder fordern, aber nicht überfordern – ideal, um in einem kontrollierten Rahmen erste Offroad-Erfahrungen zu sammeln und grundlegende Fahrtechnik aufzubauen.

Drei Fahrmodi als Schlüssel zu Sicherheit und Fortschritt

Husqvarna EE 1.16 Balance-Bike in Seitenansicht vor weißem Hintergrund
Das elektrische Balance-Bike Husqvarna EE 1.16 vereint kindgerechtes Design mit innovativer Technik. (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Eine der spannendsten Eigenschaften der EE 1.16 sind die drei voreingestellten Fahrmodi, die den Lernfortschritt Schritt für Schritt begleiten. Im Trainingsmodus liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 8 km/h. Das ist langsam genug, um in einem sicheren Umfeld Balance, Gasdosierung und Bremsen zu üben, ohne dass Eltern ständig in Alarmbereitschaft sein müssen. Im Übergangsmodus steigert sich die Maximalgeschwindigkeit auf 12 km/h; hier beginnt das Kind, flüssiger zu fahren, leichte Kurvenlinien zu halten und das Zusammenspiel aus Gas und Körperhaltung besser zu verstehen. Erst im Fortgeschrittenenmodus wird das volle Potenzial mit bis zu 21 km/h freigeschaltet – ein Tempo, das sich auf passenden Plätzen bereits sehr nach „richtigem“ Motorrad anfühlt, aber durch die lineare Leistungsentfaltung beherrschbar bleibt. Diese Abstufung macht die EE 1.16 zu einem Werkzeug, mit dem sich Fahrtechnik systematisch aufbauen lässt.

Leicht, kompakt und kindgerecht konstruiert

Seitenansicht der Husqvarna EE 1.16, ein elektrisches Balance-Bike für Kinder, mit typischem Husqvarna-Design.
Die Husqvarna EE 1.16 vereint kindgerechte Ergonomie und moderne Motorradtechnik für Nachwuchsfahrer. (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Das Gesamtgewicht von nur 9 kg inklusive Akku ist ein entscheidender Faktor für die Handhabung. Ein Kind, das mit einem normalen Fahrrad umgehen kann, kommt mit dieser Balance-Bike-Größe schnell zurecht – nicht zuletzt, weil der Schwerpunkt tief im Rahmen positioniert ist. Das sorgt für Stabilität und ein berechenbares Fahrverhalten, gerade bei den ersten unsicheren Metern. Mit einer Sitzhöhe von 430 mm können Kinder mit einer Schrittlänge ab 45 cm komfortabel sitzen und haben gleichzeitig genügend Bodenkontakt, um beim Losfahren oder Anhalten sicher abzustützen. Die Konstruktion richtet sich an junge Fahrerinnen und Fahrer zwischen 5 und 8 Jahren, mit einem maximalen Körpergewicht von 34 kg. Diese klare Zielgruppe verhindert Überlastung des Materials und stellt sicher, dass Ergonomie und Proportionen tatsächlich zu den Körpermaßen passen. So ist die EE 1.16 kein verkleinertes Motorrad für Erwachsene, sondern von Grund auf als Kinderfahrzeug ausgelegt.

Rahmen, Ergonomie und Bremse mit Motorradanspruch

Kind fährt mit Husqvarna EE 1.16 Balance-Bike im Gelände bei Sonnenuntergang.
Kinderträume fwerden wahr: Husqvarna EE 1.16 (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Beim Rahmen setzt Husqvarna auf hochfestes, TIG-geschweißtes Aluminium. Dieser Aufbau spart Gewicht und bringt trotzdem genügend Stabilität mit, um dem typischen Kinderalltag standzuhalten – inklusive kleiner Stürze, Rempler und spontaner Geländeeinlagen im Garten oder auf dem Übungsplatz. Die Ergonomie orientiert sich an modernen Motorrädern: Sitz, Fußrasten und Lenker sind so zueinander positioniert, dass eine natürliche Haltung im Sitzen wie im Stehen möglich ist. Die verjüngte Fußraste ist ergonomisch günstig angeordnet, sodass Kinder mühelos zwischen sitzender und stehender Position wechseln können – ein wichtiger Aspekt, wenn früh ein Gefühl für aktive Fahrweise und Entlasten des Vorder- oder Hinterrads entwickelt werden soll. Gebremst wird am Hinterrad über einen Hebel links am Lenker. Diese Lösung lehnt sich an Fahrradgewohnheiten an und erleichtert so den Umstieg. Gleichzeitig lernen die Kinder, wie wichtig saubere Bremsdosierung für Traktion und Stabilität ist.

BMX-Vorderbau und Fahrdynamik für Offroad-Abenteuer

Nahaufnahme des Akkus und Rahmens der Husqvarna EE 1.16, einem elektrischen Balance-Bike für Kinder
Lithium-Ionen-Akku und markantes Rahmendesign der Husqvarna EE 1.16 Elektro-Balance-Bike für Kinder (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

An der Front übernimmt eine Stahlgabel im BMX-Stil die Führung. Sie ist robust genug für den raueren Umgang, den Kinderfahrzeuge erfahrungsgemäß erleben, und verzeiht auch einmalige Ausflüge über Wurzeln oder kleine Kanten. Die Kombination aus relativ geringem Gewicht, tiefer Schwerpunktlage und direkter Frontpartie vermittelt ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Kinder spüren schnell, wie sich Lenkimpulse, Gewichtsverlagerung und Gasstellung auf die Linie auswirken. Wer später auf ein echtes Motocross-Bike oder ein Offroad-Motorrad umsteigen möchte, profitiert genau von dieser frühen Schulung der Fahrtechnik. Auch das Handling beim Schieben oder Rangieren bleibt überschaubar, was gerade auf vollen Parkplätzen oder in der Garage den Alltag erleichtert. Für Eltern bedeutet das: weniger Heben, mehr selbstständiges Agieren des Kindes mit dem Fahrzeug.

Akku, Ladezeiten und nahezu pausenloser Fahrspaß

Lenker und Vorderrad der Husqvarna EE 1.16 in Nahaufnahme
Lenker und Front der Husqvarna EE 1.16 (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Im Inneren arbeitet ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 4 Ah. Die maximale Ladespannung liegt bei 20 V, die Nennspannung bei 18 V. Ausgelegt ist das System auf eine Fahrzeit von rund einer Stunde, abhängig vom gewählten Fahrmodus, vom Untergrund und vom Gewicht des Kindes. Diese Dauer passt gut zu typischen Übungseinheiten, etwa im Garten, auf einem Übungsparcours oder auf einem Feldweg. Die Ladezeit beträgt für eine vollständige Ladung ca. 30 Minuten. Der Akku lässt sich schnell wechseln, sodass mit einem zweiten Akku nahezu unterbrechungsfrei weitergefahren werden kann – ein Setup, das viele Eltern von E-Mountainbikes oder E-Motorrädern bereits kennen. Gerade an Wochenenden oder im Urlaub lässt sich damit viel Fahrzeit generieren, ohne dass lange Wartephasen entstehen.

Design mit Factory-Anleihen für junge Husqvarna-Fans

Lenker und Vorderbau der Husqvarna EE 1.16, elektrischem Balance-Bike für Kinder, mit Reifen und blauer Lenkeraufnahme
Hochwertiger Lenkervorbau und Drehschaltgriff der Husqvarna EE 1.16 (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Optisch setzt die EE 1.16 auf ein klassisches, von Schweden inspiriertes Farbschema, das unmissverständlich der Husqvarna-Welt zuzuordnen ist. Eine blau eloxierte Lenkeraufnahme und Sponsorenlogos aus dem Husqvarna Factory Racing-Umfeld holen die Rennsportatmosphäre in die Kinderklasse. Für viele junge Fahrer ist genau dieser Look ein großer Motivationsfaktor: Wer mit Grafiken unterwegs ist, die an echte Werksbikes erinnern, fühlt sich automatisch ein Stück näher an den großen Vorbildern aus Motocross und Enduro. Damit wird das Fahrzeug nicht nur zum Trainingsgerät, sondern auch zum Identifikationsobjekt – etwas, das stolz gezeigt und mit Begeisterung bewegt wird. Gerade in Familien, in denen bereits Husqvarna-Motorräder in der Garage stehen, fügt sich die EE 1.16 optisch nahtlos ein und schafft eine sichtbare Verbindung zwischen den Generationen.

Warum die EE 1.16 einen besonderen Platz im Fuhrpark verdient

Ein Kind mit Schutzkleidung fährt eine Husqvarna EE 1.16 über eine Geländestrecke.
Die Husqvarna EE 1.16 ermöglicht Kindern sichere erste Offroad-Erfahrungen. (Foto: husqvarna-motorcycles.com)

Im Kern ist die Husqvarna EE 1.16 mehr als nur ein Spielzeug. Sie schließt die Lücke zwischen Laufrad, Fahrrad und richtigem Motorrad und bietet eine Plattform, auf der Kinder wesentliche Fähigkeiten für spätere Offroad-Abenteuer aufbauen können. Die Kombination aus drei klar abgestuften Fahrmodi, überschaubarem Gewicht, gut erreichbarer Ergonomie und robustem Rahmenbau macht das Konzept stimmig. Eltern, die ihre Leidenschaft für Motorräder an den Nachwuchs weitergeben möchten, finden hier ein Werkzeug, das gezielt auf Fahrtechnik, Koordination und Selbstvertrauen abzielt, ohne die typische Geräuschkulisse eines Verbrenners mit sich zu bringen. So lässt sich in vielen Umgebungen üben, in denen ein Verbrennungsmotor längst an seine Grenzen stößt. Die elektrische Balance-Bike-Technik öffnet damit auch neuen Raum für Training und gemeinsame Zeit auf zwei Rädern – ein Aspekt, der für motorradbegeisterte Familien kaum zu überschätzen ist.

Die Husqvarna EE 1.16 wird zu einem Preis von 999 € angeboten.

Bilder: Hersteller

FAQ

1) Für welche Kinder ist die Husqvarna EE 1.16 wirklich geeignet – und woran erkenne ich, ob mein Kind „bereit“ ist?

Geeignet ist die EE 1.16 vor allem für Kinder im typischen Einstiegsalter (etwa 4 bis 8 Jahre), die motorisch schon sicher genug sind, um Balance zu halten und einfache Regeln zu verstehen. Wichtiger als das genaue Alter sind Körpermaße und Kontrolle: Wenn das Kind mit beiden Füßen gut den Boden erreicht, beim Rollen auf einem Laufrad oder Fahrrad stabil bleibt und auf Zuruf anhalten kann, sind das gute Zeichen. Die Sitzhöhe und das Maximalgewicht geben zusätzlich Sicherheit, weil das Bike dann ergonomisch passt und nicht überlastet wird.

2) Wie helfen die drei Fahrmodi beim Lernen, und welcher Modus ist für den Anfang sinnvoll?

Die drei Fahrmodi sind dafür da, Fortschritt planbar und sicher zu machen, statt das Kind sofort mit zu viel Tempo zu überfordern. Für den Anfang ist der Trainingsmodus sinnvoll, weil das geringe Tempo Raum lässt, Gasdosierung, Balance und Bremsgefühl in Ruhe zu üben. Sobald das Kind konstant geradeaus fährt, Kurven ohne hektisches Abstützen meistert und die Bremse sauber dosiert, ist der Übergangsmodus der nächste Schritt. Der Fortgeschrittenenmodus gehört erst dann dazu, wenn Blickführung, Körperhaltung (sitzen/stehen) und Reaktionen zuverlässig sind.

3) Wie alltagstauglich sind Akku und Ladezeit – und wie plane ich eine längere Fahreinheit ohne Frust?

Alltagstauglich wird das Bike vor allem durch die Kombination aus ungefähr einer Stunde Fahrzeit (je nach Modus, Untergrund und Gewicht) und einer vergleichsweise kurzen Ladezeit. Das passt gut zu typischen Übungsblöcken, in denen Kinder ohnehin Pausen brauchen. Für längere Sessions hilft eine einfache Routine: erst im langsameren Modus warm werden, dann gezielt Übungsaufgaben fahren (Anfahren, Slalom, Bremsen), und anschließend eine Pause einlegen, während der Akku lädt. Wer wirklich „durchfahren“ möchte, kann mit einem zweiten Akku fast ohne Unterbrechung weitermachen.