Neck Brace 6.5: Sicherheit für Motocross
Wer mit hohem Tempo durch Sand, Waldboden oder Geröll fährt, kennt die Belastung für den Nacken. Das Leatt Neck Brace 6.5 richtet sich an Fahrer im Moto-Bereich, die zusätzlichen Schutz für die Halswirbelsäule suchen.
Im Sturzfall soll das System Kräfte von den Halswirbeln auf stabilere Körperbereiche umleiten. Tests haben gezeigt, dass das Risiko schwerer Halswirbelsäulenverletzungen dadurch sinken kann. Gleichzeitig steigt ohne Nackenschutz das Risiko für Schlüsselbeinverletzungen. Der Nackenschutz ergänzt damit Helm, Protektorenjacke und Stiefel.
Carbon-Matrix-Plattform: Leichtbau trifft Stabilität
Das Leatt Neck Brace 6.5 verwendet eine Carbon-Matrix-Plattform. Diese verbindet Steifigkeit mit niedrigem Gewicht. Ab 0,6 kg bleibt die Konstruktion auf den Schultern zurückhaltend und schränkt die Beweglichkeit nicht übermäßig ein. Die Form ist auf den Einsatz mit Integralhelmen abgestimmt.
Eine definierte Auflagefläche für den Helm soll verhindern, dass die Helmkante bei einem Aufprall direkt auf Schlüsselbein oder Halswirbel trifft. Gleichzeitig bleibt ausreichend Bewegungsfreiheit für normale Fahrdynamik erhalten.
CoreFlex-Rückenstrebe
Die CoreFlex-Rückenstrebe ist als geteiltes, klappbares Bauteil ausgeführt. Sie passt sich Bewegungen beim Atmen, Gewichtsverlagerungen und Dämpfen an. Im Sturzfall soll sie sich lösen, bevor zu hohe Kräfte auf den Rücken einwirken.

Passform als Schlüssel: Dreifach verstellbar für verschiedene Körper
Das Neck Brace 6.5 bietet dreifache Einstellbarkeit über SureFit-Versteller. Damit lässt sich die Passform in Länge und Breite an unterschiedliche Oberkörper anpassen. Das System ist in den Größen S/M und L/XL erhältlich. Eine geteilte Frontpartie soll den Druck auf den Brustbereich verteilen.
Schlüsselbein-Zone im Fokus: Gezielte Entlastung
Das Leatt Neck Brace 6.5 verfügt über eine Aussparung im Schlüsselbeinbereich. Dadurch soll der Helmrand im Sturzfall auf robustere Strukturen geleitet werden, statt direkt auf das Schlüsselbein zu treffen.
Schnelle Bedienung und Notfall-Funktionen
Das System nutzt einen flachen Druckknopf-Mechanismus, der sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Eine integrierte Notfall-Öffnung ermöglicht Rettungskräften das schnelle Lösen ohne aufwendige Handgriffe.
Robuste Materialien, einfache Pflege, klare Zertifizierung
Die Kontaktflächen sind mit Schaum gepolstert, der formstabil und leicht zu reinigen ist. Das Neck Brace 6.5 ist nach Verordnung (EU) 2016/425 geprüft und zertifiziert. Es wird in einer plastikfreien Verpackung geliefert.
Seit Jahren etabliert – und konsequent weitergedacht
Das Leatt Neck Brace 6.5 basiert auf einer Produktlinie, die 2014 eingeführt wurde. Die Carbonrahmen-Konstruktion mit definierten Auflagepunkten wird seitdem in verschiedenen Disziplinen eingesetzt. Die Farbgebung in Schwarz/Weiß ist neutral gehalten.
Für den Nackenschutz liegt der aktuelle Preis bei 449,99 € (regulär 599,95 €).
Bilder: Hersteller
FAQ
1) Für wen lohnt sich ein Neck Brace wie das 6.5 – und ersetzt er andere Protektoren?
Das Leatt Neck Brace 6.5 richtet sich an Motocross-Fahrer, die in schnellem oder technischem Gelände unterwegs sind. Es ersetzt weder Helm noch Protektorenjacke, sondern ergänzt diese durch gezielte Ableitung von Kräften von der Halswirbelsäule.
2) Wie stelle ich sicher, dass Passform und Bewegungsfreiheit im Alltag stimmen?
Die dreifache Verstellbarkeit ermöglicht Anpassungen an Oberkörper und Jacke. Eine Kontrolle mit kompletter Ausrüstung in typischen Fahrpositionen zeigt, ob der Helm ausreichend Bewegungsfreiheit hat.
3) Was passiert im Notfall – und warum sind Details wie CoreFlex und die Schlüsselbein-Zone wichtig?
Die Schlüsselbein-Aussparung soll den Helmrand von empfindlichen Knochen wegführen. Die CoreFlex-Strebe passt sich im Alltag an und soll im Sturzfall nachgeben, um Druckspitzen zu vermeiden. Die Notfall-Öffnung erleichtert Rettungskräften das Lösen des Systems.


