Gilera-Bessone 175 (1970): Regolarità-Klassiker im Inserat

Restaurierte Gilera‑Bessone 175 Regolarità von 1970 in Rot, seitlich aufgestellt auf einem Montageständer vor Garagentor.
Vollständig restaurierte Gilera‑Bessone 175 von 1970: Italienischer Regolarità‑Klassiker in Rot auf Verkaufsständer. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Ein klassisches italienisches Regolarità-Motorrad rückt ins Rampenlicht eines Inserats: die Gilera‑Bessone 175 aus dem Jahr 1970 (auf Car & Classic unter „Elmeca“ geführt). Solche Maschinen sprechen nicht nur Offroad‑Enthusiasten an, sondern alle, die mechanische Finesse, klare Linien und authentische Fahrkultur schätzen. Das hier angebotene Exemplar wird von einem Händler zum Festpreis veräußert. In Rot und vollständig restauriert trifft diese Gilera den Nerv all jener, die Charakter statt Effekthascherei suchen. Unter dem Tank arbeitet ein 4‑Takt‑Einzylinder mit 175 cm³, ausgelegt auf robuste, lineare Kraftabgabe – ideal für historische Regolarità‑Einsätze und entspannte Ausfahrten. Angegebene Laufleistung: 1 km nach der Restauration. Der gepflegte Zustand und die stimmige Gesamterscheinung machen das Motorrad zu einem reizvollen Paket.

Design und Substanz: klare Linie, kompromisslose Zweckmäßigkeit

Seitenansicht einer restaurierten roten Gilera-Bessone 175 Regolarità von 1970, abgestellt vor einer Garage
Vollständig restaurierte Gilera-Bessone 175 aus dem Jahr 1970 – Klassiker des italienischen Geländesports (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Die Gilera‑Bessone 175 zeigt, warum die frühen Siebziger für elegante, zweckorientierte Geländesportgeräte stehen. Schlankes Layout, funktionale Proportionen und ein sauber integriertes Heck ergeben eine Silhouette ohne Übertreibung. Der rote Lack bringt die Formen zum Leuchten, ohne aufdringlich zu wirken. Anstelle edler Interieurs zählt hier robuste Haptik: Tank, Sitzbank und Anbauteile sind auf Einsatz und Haltbarkeit abgestimmt. Das Exemplar wurde vollständig – Motor und Fahrwerk – restauriert; der stimmige Gesamteindruck und die frische Präsentation sprechen für eine sorgfältige Arbeit. Wer lange Etappen abseits perfekter Straßen schätzt, wird die entspannte Ergonomie und das übersichtliche Cockpit honorieren. Ein Geländesport‑Klassiker alter Schule, der bewegt werden möchte und zugleich die repräsentative Seite italienischer Ingenieurskunst pflegt.

Technik im Fokus: 175‑cm³‑Viertakt und solide Mechanik

Detailfoto des Motors einer roten Gilera-Bessone 175, Baujahr 1970, mit sichtbarem Zylinderkopf und Vergaser
Detailansicht des 175-cm³-Einzylindermotors der Gilera-Bessone 175, frisch restauriert (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Herzstück der 1970er Gilera ist ein 4‑Takt‑Einzylinder mit 175 cm³. Diese Konfiguration steht für Laufruhe im Rahmen der Klasse, sonores Timbre und linearen Schub – Attribute, die auf schmalen Straßen ebenso überzeugen wie auf historischen Gleichmäßigkeits‑ und Geländestrecken. Das Getriebe arbeitet klassentypisch manuell, hält den Motor im nutzbaren Drehmoment und sorgt dafür, dass die Maschine gelassen bleibt, wenn der Untergrund unruhig wird. Für die Praxis bedeutet das: souveränes Gleiten, spontan abrufbare Reserven im unteren und mittleren Bereich und ein Antriebsstrang, der auf Haltbarkeit durch gute Pflege und frische Überholung setzt. Die vollständige Restauration von Motor und Fahrwerk unterstreicht den technischen Anspruch dieses Angebots.

Historie: von der Regolarità‑Szene und Bessone‑Aufbau

Roter Tank einer Gilera-Bessone 175 Regolarità, Baujahr 1970, mit Bessone-Emblem
Detailansicht des Tanks einer vollständig restaurierten Gilera-Bessone 175, Baujahr 1970 (Fotos: Anbieter, siehe unten)

In den frühen 1970er‑Jahren prägten in Italien 4‑Takt‑Regolarità‑Motorräder den Geländesport. Gilera konnte dabei auf regionale Spezialisten zählen: Während die Brüder Frigerio den Raum Mailand abdeckten, war der Piemonteser Präparator Bessone eine feste Größe. Das hier angebotene Motorrad ist eine Gilera‑Bessone 175, abgeleitet von einem werksseitigen 125‑Regolarità‑Modell, dessen Hubraum vergrößert wurde. Das erste Kapitel dieser Aufbau‑Tradition ist eng mit privaten Tuning‑Schmieden verknüpft – genau daraus speist sich heute der Reiz eines gut erhaltenen, periodenkorrekt aufgebauten Exemplars: Es markiert authentisches Geländesport‑Erbe aus einer Zeit, in der Zweck und Technik eine klare Einheit bildeten.

Faszinierendes Detail: dokumentierte Restauration

Detailansicht Vergaser mit Kraftstoffleitung an einer roten Gilera-Bessone 175, Baujahr 1970
Nahaufnahme des Vergasers einer restaurierten Gilera-Bessone 175 von 1970 (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Ein Element fesselt besonders: die akribisch dokumentierte Überholung. Der Anbieter weist eine Totalrestauration von Motor und Fahrwerk aus und erwähnt eine Fotostrecke sowie einen Funktions‑/Start‑Nachweis per Video. Für Enthusiasten, die Anspringverhalten, Laufkultur und saubere Abstimmung schätzen, ist diese Dokumentation ein Versprechen – jedes Anlassen löst es ein. Die Gilera‑Bessone 175 erinnert daran, dass gutes Geländesport‑Design Technik nicht versteckt, sondern würdigt – ohne martialische Inszenierung, aber mit substanzieller Handwerkskunst.

Nutzung: gelassen bewegen, entschlossen beschleunigen

Das Hinterrad einer Gilera‑Bessone 175 aus dem Jahr 1970, restauriert, mit sichtbarer Kette und Federbein, Ausschnittansicht.
Die restaurierte Gilera‑Bessone 175 zeigt ihr Hinterrad und den Antrieb – ein Beispiel für klassische Geländesport-Technik der 1970er Jahre. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Im Alltag wie auf der Ausfahrt zeigt die Gilera‑Bessone 175, wofür sie gebaut wurde: Distanz machen, ohne zu ermüden, und auf losem Untergrund die Linie halten. Das manuelle Getriebe kaschiert Tempo‑Dellen, der Einzylinder füllt Lücken mit unangestrengter Kraft. Wer abends noch eine kurvige Nebenstraße oder einen Feldweg mitnimmt, hat genug Reserven, um sauber aus Kehren zu kommen – nicht mit Hetze, sondern mit der Souveränität eines leichten, frisch aufgebauten 4‑Takters. Die angegebene Laufleistung von 1 km deutet auf eine Nach‑Restauration hin; Nutzung und Pflegehistorie sprechen für ein fahrbereites, funktionsgeprüftes Exemplar.

Fakten zum Exemplar: Daten, Zustand, Referenz

Detailfoto vom Hinterrad, Kettentrieb und Federbein einer restaurierten Gilera-Bessone 175, Baujahr 1970
Federbein, Hinterrad und Schwinge der restaurierten Gilera-Bessone 175 im Fokus (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Die Eckdaten sind klar: Baujahr 1970, Motorrad (Regolarità), Benzin, 175 cm³, Farbe Rot. Verkäufer: Händler in San Polo d’Enza (Italien). Inseratstyp: „For Sale“ mit einem ausgewiesenen Festpreis von €4.400. Laufleistung: 1 km (angegeben). Referenznummer bei Car & Classic: C1988672. Modellzuordnung auf der Plattform: „Elmeca“, beschrieben als Gilera‑Bessone 175 mit vergrößerter Hubraum‑Basis, komplett restauriert (Motor + Fahrwerk) mit Fotodokumentation.

Zielgruppe: Technikliebhaber mit Sinn für Stil

Nahaufnahme des Motors einer restaurierten Gilera-Bessone 175, Baujahr 1970, rote Verkleidung sichtbar
Motor der restaurierten Gilera-Bessone 175 von 1970 – technische Substanz im Fokus (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Die 1970er Gilera‑Bessone 175 adressiert Fahrerinnen und Fahrer, die Technik spüren wollen, ohne sich permanent beweisen zu müssen. Menschen, die bei einem 4‑Takt‑Einzylinder an Laufkultur denken und bei einer klassischen Geländesport‑Maschine an die nächste lange Etappe über Landstraßen und Schotter. Das Motorrad passt zu Enthusiasten, die am Wochenende die Landstraße wählen, aber auch bei leichten Offroad‑Passagen Ruhe schätzen. Die Kombination aus 175 cm³‑Viertakt, geringem Gewicht und tragfähiger Fahrwerksgeometrie liefert genau diese Bandbreite. Wer mechanische Präzision liebt, findet hier einen Zugang: kein Showgerät, sondern ein Reisemannschafts‑Erbstück mit Charakter – eine Maschine, die mehr antwortet, je genauer gefragt wird.

Auktion: kurze Frist, klare Chance

Nahaufnahme des Hinterrads einer restaurierten Gilera-Bessone 175 von 1970, mit Stollenreifen und Doppelfederung.
Restauriertes Hinterrad und Fahrwerk der klassischen Gilera-Bessone 175 aus 1970, geländetauglich mit grobstolligem Reifen und sichtbarer Mechanik. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Dieses Fahrzeug ist kein Auktionslos, sondern als klassisches Inserat eines Händlers mit Festpreis von €4.400 eingestellt. Solche Gelegenheiten sind selten planbar, meist aber eindeutig: Wer die Datenlage, den Zustand und die stimmige Spezifikation schätzt, sollte die Verfügbarkeit im Blick behalten und vorbereitet sein. Die Gilera‑Bessone 175 markiert ein charmantes Kapitel der italienischen Geländesport‑Historie und bietet in diesem restaurierten Zustand eine überzeugende Mischung aus Technik, Design und Pflegezustand. Standort Italien (San Polo d’Enza), Farbe Rot, 175 cm³‑Viertakt – mehr braucht es nicht, um die Entscheidung auf den Punkt zu bringen. Verkäufer: Händler. Preis: €4.400.

Bilder: Anbieter des Fahrzeuges