Beta RR RACE 2T 200 2026: Kompakter Zweitakt für echte Racer

Beta RR RACE 2T 200 MY 2026 Enduro-Motorrad in Blau-Rot als Seitenansicht auf weißem Hintergrund.
Die rennfertige Beta RR RACE 2T 200 MY 2026 mit Kayaba-Fahrwerk und markanten Racing-Grafiken in voller Seitenansicht. (Foto: betamotor.com)

Die Beta RR RACE 2T 200 des Modelljahres 2026 richtet sich an Enduro-Fahrerinnen und -Fahrer, die ein kompromissloses Sportgerät suchen. Kein Tourer, kein Alltagsmotorrad, sondern ein Bike für Sonderprüfungen, enge Waldpassagen und anspruchsvolle Endurotests. Die RR RACE-Version ist die rennfertige Variante in der Beta-Endurofamilie, mit Anpassungen an Motor, Fahrwerk und Anbauteilen, um auf der Strecke Zeit zu sparen – nicht Komfort.

Leicht, kompakt und auf Enduro-Wettbewerbe ausgelegt

Im Zentrum steht ein flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Zweitakt mit 190,2 cm³ Hubraum. Mit 62 mm Bohrung und 63 mm Hub ist der Motor auf ein lebendiges, kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Die Verdichtung von 14,4 : 1 zeigt, dass es sich um ein Triebwerk handelt, das Drehzahl und präzise Fahrweise belohnt. Im klassischen Enduro-Bereich, wo Grip und Traktion oft wichtiger sind als reine Spitzenleistung, passt dieses Format: genug Punch für Wurzeln und Stufen, ohne die Giftigkeit großer Zweitakter.

Das Chassis basiert auf einem CrMo-Stahlrahmen mit Doppelschleifen-Struktur. Diese Bauweise bietet Stabilität und Flexibilität. Mit einer Länge von 2167 mm, Breite von 830 mm und Höhe von 1275 mm bleibt das Bike handlich. Der Radstand von 1477 mm ermöglicht neutrales Handling in schnellen und engen Passagen.

Fahrwerk mit Kayaba-Komponenten für ernsthafte Einsätze

Das Fahrwerk ist entscheidend im Wettbewerb. Die RR RACE 2T 200 nutzt ein Setup für ambitionierte Fahrer. Vorn sitzt eine Kayaba AOS Closed-Cartridge-Gabel mit anodisierten Innenteilen für geringe Reibung und sensibles Ansprechen. Druck- und Zugstufe sind einstellbar, um sich an Strecken und Stile anzupassen.

Hinten arbeitet ein Kayaba C46 RCU-Monofederbein, justierbar in High- und Lowspeed-Druckstufe sowie Zugstufe. Das erlaubt differenzierte Dämpfung für harte Schläge oder langgezogene Wellen, um Traktion zu halten. Für Rennfahrer ist diese Einstellvielfalt nützlich, um das Bike schnell anzupassen.

Faszinierendes Detail: Schnellspanner an der Vorderachse

Ein Highlight ist der Schnellspanner an der Vorderachse mit rot eloxiertem Hebel. Er ermöglicht schnellen Ausbau des Vorderrads, was im Renneinsatz Zeit spart – etwa bei Reifenschäden. Die Konstruktion sorgt für reproduzierbare Klemmkräfte und korrekten Sitz, was die Fahrwerksarbeit unterstützt.

Ergonomie, Bremsen und Detailarbeit für mehr Kontrolle

CNC-gefräste Fußrasten aus Ergal-Aluminium mit Stahlpins bieten sicheren Halt, besonders in nassen Bedingungen. Der schmale Aufbau spart Gewicht bei ausreichender Stabilität.

Vorn verzögert eine 260‑mm‑Wave-Scheibe mit schwimmend gelagerter Doppelkolben-Bremszange; hinten arbeitet eine 240‑mm‑Scheibe mit Einkolben-Bremssattel. Eine Kartenauswahl-Taste am Lenker ist vorhanden und ermöglicht die Anpassung des Ansprechverhaltens an die Bedingungen.

Technische Basis und Modellentwicklung der RR RACE 2T 200

Die RR RACE 2T 200 ist die Race-Variante der Beta-Enduro-Baureihe mit rennspezifischen Anpassungen an Motor, Fahrwerk, Rahmen und Ausstattung. Sie ist für den Wettbewerb gedacht und kommt mit Racing-Grafiken.

Die Beta RR RACE 2T 200 MY 2026 ist ein Enduro-Bike für harte Gelände, mit kompaktem Zweitaktmotor, einstellbarem Kayaba-Fahrwerk und Details wie Schnellspanner, CNC-Fußrasten und Map-Schalter. Ideal für Rennstrecken, nicht für Alltag.

Bilder: Hersteller

FAQ

1) Für wen ist die Beta RR RACE 2T 200 (MY 2026) wirklich sinnvoll – und für wen eher nicht?
Sie passt zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein rennorientiertes Enduro-Bike für Sonderprüfungen und technisches Gelände suchen. Weniger ideal für Straßenfahrten, Touren oder Komfort.

2) Was bringt das voll einstellbare Kayaba-Fahrwerk im echten Enduro-Alltag?
Es bietet konstante Dämpfung und Anpassung an wechselnde Bedingungen, für mehr Traktion und Stabilität in ruppigem Gelände.

3) Wozu dient der Schnellspanner an der Vorderachse – ist das mehr als ein Gimmick?
Er spart Zeit bei Radwechseln im Renneinsatz und sorgt für präzise Montage, was für Racer praktisch ist.