Kawasaki F2 175 (1967): Lot N14, bald unter dem Hammer

Seitenansicht einer roten Kawasaki F2 175 aus dem Jahr 1967 auf einer Wiese, Offroad-Bereifung, klassisches Design
Historisches Offroad-Motorrad Kawasaki F2 175 von 1967 mit Einzylinder-Motor und 4-Gang-Getriebe (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Eine 1967er Kawasaki F2 175 sorgt in der Offroad-Community für gespannte Erwartung: Dieses kompakte Motorrad mit 175 ccm Einzylinder und 4‑Gang-Getriebe wird demnächst versteigert. Der Rahmen trägt die Nummer F212024, ein Detail, das für Sammlerinnen und Sammler ebenso zählt wie für Fahrerinnen und Fahrer, die Authentizität schätzen. Im Auktionskatalog ist der Posten als Lot N14 gelistet, die Bildstrecke umfasst 11 Fotos – genug Material, um sich einen grundlegenden Eindruck zu verschaffen. Die Maschine passt vom Konzept her zu Menschen, die das Rohe, Unmittelbare und Leichte suchen: Ein Einzylinder dieser Größe verlangt nicht nach großen Gesten, sondern nach Gefühl im Handgelenk. Genau dieses Format hat im Gelände seit jeher eine eigene Faszination – handlich, überschaubar, und mit einer Mechanik, die direkt anspricht.

Auktionsrahmen und Termin im Blick

Seitenansicht einer roten Kawasaki F2 175 von 1967 im Gelände, Offroad-Bereifung, auf Motorradständer.
Die seltene Kawasaki F2 175 von 1967, präsentiert für die Auktion in Las Vegas. (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Versteigert wird die Kawasaki F2 175 am Donnerstag, 29. Januar, im Rahmen der Veranstaltung Las Vegas Motorcycles 2026. Der zeitnahe Verkauf erhöht den Puls: Wer sich für diese Maschine interessiert, sollte die Unterlagen rechtzeitig sichten und das Bieten vorbereiten. Der Verkäufer wird in den vorliegenden Angaben nicht genannt; entscheidend bleibt jedoch, dass das Los N14 in einem klar definierten Umfeld zum Aufruf kommt. Die 11 Fotos sind eine Einladung, Details zu studieren: Proportionen, Leitungsführungen, Oberflächen, das Zusammenspiel von Tank, Sitz und Rahmen. Gerade bei Fahrzeugen dieser Ära hilft es, vorab eine persönliche Checkliste anzulegen, um beim Besichtigen im Saal systematisch vorzugehen. Ein strukturierter Blick schafft Ruhe – und damit die Basis für eine besonnene Gebotsstrategie.

Technische Eckdaten, die auf den Punkt zielen

Nahaufnahme des Kraftstofftanks einer 1967er Kawasaki F2 175 mit Kawasaki-Schriftzug und japanischen Zeichen
Detailansicht des roten Tanks einer 1967er Kawasaki F2 175 mit Original-Emblem und japanischer Beschriftung (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Die Kernzahlen sind schlicht und sprechen für sich: 175 ccm Hubraum, Einzylinder, 4‑Gang-Schaltgetriebe. In einer Welt voller komplexer Systeme ist diese Konfiguration ein Statement. Für Gelände- und Enduro-Fans bedeutet sie: überschaubare Masse, klare Lastwechsel, ein Antrieb, der sich in engen Sektionen präzise dosieren lässt. Das 4‑Gang-Getriebe steht für einen weiten, praxisnahen Übersetzungsfächer, wie er bei kleinen Einzylindern üblich ist – genug Spreizung, um Anfahrten mit Gefühl zu gestalten und zugleich einen nutzbaren oberen Bereich zu haben. Der Reiz liegt weniger in Zahlenakrobatik als im Zusammenspiel. Wer je auf schmalen Pfaden über Wurzeln und Kanten geklettert ist, weiß: Berechenbarkeit schlägt Spitzenleistung. Genau dort punktet ein Motor, der unmittelbar ans Gas geht und die Traktion nicht überfordert.

Fokus-Feature: der 0,175‑l‑Einzylinder und seine Art zu arbeiten

Kawasaki F2 175 von oben fotografiert, stehend auf Laub und Gras
Blick auf die Sitzbank und das Heck einer 1967er Kawasaki F2 175 im Gelände (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Als faszinierendes Merkmal rückt der kompakte Einzylinder in den Mittelpunkt. Sein Charakter gründet auf einfacher Mechanik und direkter Rückmeldung. Kleine Hubräume belohnen eine saubere Fahrtechnik: Drehzahl halten, den Motor im wirkungsvollen Bereich führen, den Grip fühlen, bevor er verloren geht. Dieser Antriebstyp fordert Achtsamkeit und schenkt im Gegenzug Kontrolle. In kniffligen Auffahrten macht das den Unterschied zwischen hektischem Schalten und flüssigem Klettern. Die Kawasaki F2 175 verkörpert genau diese Schule – keine Ablenkung, keine überbordenden Modi, nur Motor, Getriebe, Fahrerin oder Fahrer. Das Ergebnis ist eine Verbindung, die sich im Gelände sofort vermittelt. Wer die Essenz des Fahrens sucht, findet in dieser Reduktion die Qualitäten, die viele an historischen, leichten Offroad-Motorrädern schätzen.

Vier Gänge: Rhythmus statt Rastlosigkeit

Kawasaki F2 175 Baujahr 1967 – Detailaufnahme von Motor und Rahmen
Detailansicht des Motors und Rahmens der Kawasaki F2 175 aus dem Auktionslos N14, Baujahr 1967 (Fotos: Anbieter, siehe unten)

Ein 4‑Gang-Getriebe ist kein Nachteil, sondern eine Einladung, mit Rhythmus zu fahren. Es zwingt dazu, den Motorlauf zu lesen und die Linie entsprechend zu wählen. Ein gut getroffener Gang auf einem 175‑ccm‑Einzylinder kann mehr Vertrauen schenken als ein dauerhaftes Hin- und Herschalten. In engen Serpentinen heißt das: früh planen, weich kuppeln, Schwung konservieren. Auf lockerem Untergrund zahlt sich das aus, weil der Antrieb nicht mit Mehrleistung, sondern mit nachvollziehbarer Kraftabgabe arbeitet. Genau darin liegt für viele der Reiz eines klassischen Setups: Technik, die mitdenkt, weil sie durchs Fahren verstanden wird. Die Kawasaki F2 175 liefert die dafür passende Struktur – kompakt, logisch und geeignet, um Fertigkeiten zu schärfen, die auch moderne Endurotouren tragen.

Für wen diese Kawasaki F2 175 Sinn ergibt

Die Kawasaki F2 175 adressiert Menschen, die eine klare, handliche Maschine mit Offroad-Affinität suchen und das Fahren über das Spezifikationsblatt stellen. Wer Trainingsrunden in leichtem Gelände fährt, auf Feldwegen sauber Linie hält oder ein klassisch geprägtes Zweitmotorrad schätzt, findet hier ein stimmiges Paket. Der Einzylinder mit 175 ccm belohnt Technik, das 4‑Gang-Getriebe fordert und fördert das Timing. Dazu kommt der Reiz eines Baujahrs, das heute als Charaktermerkmal verstanden wird: Historie, ohne museal zu sein; Einfachheit, ohne Verzichtsideologie. Im Auktionskontext ist das eine interessante Mischung: ausreichend speziell, um Aufmerksamkeit zu verdienen, und zugleich zugänglich genug, um nach dem Zuschlag tatsächlich bewegt zu werden – so, wie leichte Motorräder es am besten können.

Gebot mit Plan: vom Katalog zur Entscheidung

Der Weg zur Entscheidung beginnt mit dem nüchternen Blick auf das, was belegt ist: Baujahr 1967, Kawasaki F2 175, Einzylinder, 4 Gänge, Lot N14, Rahmennummer F212024, 11 Fotos, Auktionsrahmen Las Vegas Motorcycles 2026, Termin am Donnerstag, 29. Januar. In Summe ergibt das ein Los, das sich klar einordnen lässt. Der Verkäufer ist in den vorliegenden Fakten nicht genannt, was den Fokus umso stärker auf das Fahrzeug selbst lenkt. Wer mitbieten will, definiert im Vorfeld eine Grenze, prüft vor Ort die Eindrücke aus der Galerie und behält im Saal die Ruhe. Die Kawasaki F2 175 zahlt diese Disziplin mit einem Fahrgefühl zurück, das auf Reduktion und Kontrolle baut – Eigenschaften, die im Gelände mehr zählen als jede Zahl.

Fazit und Auktionshinweis

Diese Kawasaki F2 175 aus dem Jahr 1967 ist ein selten nüchternes Angebot in einem oft überlauten Markt: 175 ccm Einzylinder, 4‑Gang-Getriebe, klare Identität über die Rahmennummer F212024 und eine Auktionsbühne, die dem Los N14 Sichtbarkeit gibt. Der Verkauf steht unmittelbar bevor – am Donnerstag, 29. Januar, bei Las Vegas Motorcycles 2026. Für die Community, die das Kernthema Gelände ernst nimmt, macht genau dieses Paket Sinn: handlich, überschaubar, charakterstark. Der Verkäufer wird in den vorliegenden Unterlagen nicht benannt; entscheidend ist, dass das Motorrad in einem geordneten Auktionsumfeld aufgerufen wird. Wer eine Kawasaki F2 175 sucht, findet hier eine Gelegenheit mit Substanz. Preis: wird im Rahmen der Auktion ermittelt.

Bilder: Anbieter des Fahrzeuges